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	<description>Aaron Bruckmiller's Weblog</description>
	<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:24:55 +0000</pubDate>
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		<title>Lichterzug für ein weltoffenes Wels</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
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Datum: Montag, 9. November 2009
Zeit: 18:00 - 20:00
Ort: Treffpunkt: Kaiser-Josef-Platz (KJ) - Wels
Danach gehen wir bis zum Pollheimerpark. Dort findet eine Kundgebung anlässlich dem Gedenken der Reichsprogromnacht (In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gingen die Nationalsozialist_innen im gesamten „Großdeutschen Reich“ mit äußerster Brutalität gegen die wehrlose jüdische Minderheit vor: Von oben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table id="Wann und Wo" class="profileTable info_table" style="height: 16px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="4">
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<p>Datum: Montag, 9. November 2009</p>
<p>Zeit: 18:00 - 20:00</p>
<p>Ort: Treffpunkt: Kaiser-Josef-Platz (KJ) - Wels</p>
<p>Danach gehen wir bis zum Pollheimerpark. Dort findet eine Kundgebung anlässlich dem Gedenken der Reichsprogromnacht (In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gingen die Nationalsozialist_innen im gesamten „Großdeutschen Reich“ mit äußerster Brutalität gegen die wehrlose jüdische Minderheit vor: Von oben gesteuerte SS- und SA-Horden setzten Synagogen in Brand, zerstörten Wohnungen und Geschäfte, ermordeten Menschen oder verschleppten sie in Konzentrationslager. Diese „Reichspogromnacht“ bildete den Auftakt für den Holocaust, die systematische Vernichtung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden) statt. Es spricht unter anderem die Schauspielerin Christiane Hörbiger.</p>
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		<title>Die Unis bis zum Rohbau niederbrennen!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 16:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der größte Hörsaal Österreichs, das Audimax in der Hauptuniversität Wien, wird mittlerweile schon den vierten Tag lang besetzt. Der Bologna-Prozess und die Überlegungen von Wissenschaftsminister Hahn (ÖVP) über die Wiedereinführung der Studiengebühren sowie die Verkommerzialisierung des Universitätsbetriebs sowie der Studien im Allgemeinen entwickelte innerhalb der Studierenden eine entsprechende Dynamik, die sich in Demonstrationen kanalisierte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der größte Hörsaal Österreichs, das Audimax in der Hauptuniversität Wien, wird mittlerweile schon den vierten Tag lang besetzt. Der Bologna-Prozess und die Überlegungen von Wissenschaftsminister Hahn (ÖVP) über die Wiedereinführung der Studiengebühren sowie die Verkommerzialisierung des Universitätsbetriebs sowie der Studien im Allgemeinen entwickelte innerhalb der Studierenden eine entsprechende Dynamik, die sich in Demonstrationen kanalisierte und zu Besetzungen in der Akademie der bildenenden Künste als auch des bereits erwähnten Audimax führte. Mittlerweile schwappen die Proteste auf ganz Österreich über.</p>
<p>Die Erfahrungslosigkeit bewirkte während der ersten zwei Tage vor allem in den Abenstunden ausschweifende Partystimmung im Audimax, und die unorganisierten politischen Debatten wurden wie so oft von politischen Sektierer_innen zerlöchert. Seit dem morgendlichen Samstag-Plenum prägen allerdings inhaltliche Debatten, Vorträge und Workshops den Besetzungsalltag. Die Organisationsstruktur besteht aus koordinierenden Gruppe und offenen thematischen und technischen Arbeitsgruppen, welche in Eigeninitiative gegründet worden sind und auch immer wieder gegründet werden. Der Informationsfluss im Internet läuft über alle verfügbaren Kanäle wie <a href="http://http://www.facebook.com/pages/Audimax-Besetzung-in-der-Uni-Wien-Die-Uni-brennt/158948343468?v=wall">Facebook</a>, <a href="http://twitter.com/Unibrennt">Twitter</a> (hashtag: #unibrennt), <a href="http://unibrennt.at/">Livestream und Homepage</a>. Infrastrukturell reicht die Versorgung mittlerweile von Erste-Hilfe-Stationen über eine Volxküche bis hin zu Putzkommandos um die Universität bewohnbar zu halten.</p>
<p>Wie die Geschichte oftmals gezeigt hat, sind die bestehenden bürokratischen Struktuteren, im betreffenden Fall zu benennen wäre die gesetzliche Studierendenvertretung ÖH, unfähig diesen Massenaufschrei ausreichendend zu unterstützen, ja gerade dazu beängstigt davor, da sie die dynamischen Prozesse von Massenkundgebung nicht im gewohnten Maße kontrollieren und kanalisieren können.</p>
<p>Die nächsten Schritte müssen also eine solidarische Vernetzung mit den Schüler_innen und den Lohnabhängigen im Allgemeinen sein, wenn das die bestehenden bürokratischen Strukturen fürchten, dann müssen sie zwangsläufig konfrontiert werden. Die Metall-Gewerkschaft solidarisierte sich mit den Studierenden-Protesten und stehen selbst mitten in Lohnverhandlungen, die Kindergärtner_innen kämpfen ebenfalls für bessere Arbeitsbedinungen und die Schüler_innen besuchen noch immer die selben Schulen gegen die sie in die letzten Jahre oftmals, lautstark und vielzählig protestiert udn gestreikt haben.</p>
<p>Wir alle sitzen nicht am selben Ast, aber im selben Baum. Selbst wenn die - aktuellen - Forderungen der Studierenden wie die generelle Abschaffung der Studiengebühren oder Demokratisierung der Unis und Stärkung der studentischen Mitbestimmung umgesetzt werden, wird Bildung noch immer eine Ware darstellen und die Universitäten werden sich auch weiterhin inhaltlich selbst reproduzieren. Dagegen kann nur in einer breiten gesellschaftlichen Front gekämpft werden, da die ökonmischen Verstrickungen und Umstände auch jene sind, gegen die die Schüler_innen und Lohnabhängigen kämpfen (sollten).</p>
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		<title>Wieser verhindern - Wir wollen keinen rechten Hetzer als Bürgermeister!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 17:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
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Diesen Samstag (10.10.2009) findet eine Demonstration gegen einen (möglichen) FP-BürgerInnenmeister für die siebtgrößte Österreichische Stadt und für ein weltoffenes Wels statt, bei deren Organisation ich auch mitgemsich habe.
Hier sei nur einmal der Treffpunkt erwähnt, sowie die Solidaritätskonzerte der Bands Volume Knob, Trio Caorle, Da Staummtisch, Gustav (!), Krautschädl und Attwenger (!!) - bei freiem Eintritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="size-full wp-image-130 aligncenter" title="wehret_den_anfaengen" src="http://b-blog.at/wp-content/uploads/wehret_den_anfaengen.jpg" alt="wehret_den_anfaengen" width="461" height="115" /></p>
<p style="text-align: left;">Diesen Samstag (10.10.2009) findet eine Demonstration gegen einen (möglichen) FP-BürgerInnenmeister für die siebtgrößte Österreichische Stadt und für ein weltoffenes Wels statt, bei deren Organisation ich auch mitgemsich habe.</p>
<p style="text-align: left;">Hier sei nur einmal der Treffpunkt erwähnt, sowie die Solidaritätskonzerte der Bands Volume Knob, Trio Caorle, Da Staummtisch, Gustav (!), Krautschädl und Attwenger (!!) - bei freiem Eintritt natürlich:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Samstag, 10.10.2009, 12 Uhr, Welser Hauptbahnhof Vorplatz (Busbahnhof) - danach Demonstrationszug zum Welser Rathaus</strong></p>
<p style="text-align: left;">Alle weiteren Informationen finden sich hier: <a href="http://www.wieser.verhindern.at.tt">www.wieser.verhindern.at.tt</a></p>
<p style="text-align: left;">Die <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=144502416306&amp;ref=mf">Facebookgruppe</a> steht übrigens bei an die 1500 UnterstützerInnen, die <a href="http://www.facebook.com/posted.php?id=1774943226&amp;share_id=146001618639&amp;comments=1#/event.php?eid=148322426195&amp;ref=share">Facebookveranstaltung</a> sei hier aber auch erwähnt.</p>
<p style="text-align: left;">Wir durften uns schon über Medienberichte von Liferadio, OÖN, Rundschau, WT1 und Tipps freuen, außerdem über ein Inserat welches die FP bezahlte (sie beschwerten sich in den OÖN eigentlich über die Demonstration, allerdings erwähnten sie neben der genauen Homepageadresse auch den richtigen Treffpunkt!).</p>
<p style="text-align: left;">Wels darf kein blaues Wunder erleiden!</p>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Update:</strong></h3>
<p><strong>Der FP-Kandidat Wieser unterstützte die rechtsextreme Nationale Volks Partei (NVP) bei ihrem Versuch zu den Landtagswahlen 2009 in OÖ zu kandidieren. Die Partei fiel unter anderem dadurch auf, dass sie einen guten Teil ihres Programmes von der SS abgekupfert hat, wie der heutige (8.10.2009) &#8220;<a href="http://i8t.de/tiemahyo">Kurier</a>&#8221; berichtet.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Die unterstützenden Organisationen in alphabetischer Reihenfolge wären übrigens diese:</p>
<p>Alevitischer Kulturverein Wels</p>
<p>Alter Schl8hof Wels</p>
<p>AKS – Aktion Kritischer SchülerInnen Wels</p>
<p>DIDF – Föderation der demokratischen Arbeitervereine &amp; DIDF-Jugend</p>
<p>Galerie der Stadt Wels</p>
<p>Gewerkschaftsjugend Oberösterreich</p>
<p>Die Grünen Wels &amp; Thalheim</p>
<p>Grüne Jugend Wels &amp; Grünalternative Jugend</p>
<p>ILW – Infoladen Wels</p>
<p>JG – Junge Generation Wels</p>
<p>Jugendzentrum d22</p>
<p>Kulturverein Waschaecht Wels</p>
<p>KPÖ Oberösterreich &amp; Kommunistische Jugend OÖ</p>
<p>MKH – Medien Kultur Haus Wels</p>
<p>muwe – musikwerkstatt wels</p>
<p>Programmkino Wels</p>
<p>REIZEND! Verein zur Vermittlung von soziokulturellen Medienprojekten</p>
<p>SJ – Sozialistische Jugend Wels, SJ OÖ, SJ Römberberg&amp;Steg/Linz</p>
<p>Soundtheatre Wels</p>
<p>Welser Initiative gegen Faschismus</p>
<p>YOUKI – Media Space</p>
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		<title>Entschuldigungen und Ausreden</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 13:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich blogge zu wenig. Ursache/Ausrede: Das Nach-Matura-Loch.
Da ich politisch auch etwas unter Strom stehe (sprich meine AKS-Zeit nun doch noch nicht beendet habe) und heute genau in 2 Wochen meinen Zivildienst antrete, werde ich keine Unmengen an Zeitressourcen zur Verfügung haben, allerdings hie und da werden sich ab jetzt wieder ein paar Wörter von mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich blogge zu wenig. Ursache/Ausrede: Das Nach-Matura-Loch.</p>
<p>Da ich politisch auch etwas unter Strom stehe (sprich meine AKS-Zeit nun doch noch nicht beendet habe) und heute genau in 2 Wochen meinen Zivildienst antrete, werde ich keine Unmengen an Zeitressourcen zur Verfügung haben, allerdings hie und da werden sich ab jetzt wieder ein paar Wörter von mir hier her verirren - versprochen.</p>
<p>Darum: Bitte bleibt mir wohlgesonnen.</p>
<p>Im Übrigen bin ich der Meinung das Werner Faymann aus der SPÖ ausgeschlossen werden muss.</p>
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		<title>Kraftausdrücke eines Proleten</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 13:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Polemiken]]></category>

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		<description><![CDATA[Revisionisten und Bürgerliche waren alle SPÖ-Parteivorsitzenden: von Schärf über Kreisky bis zu Gusenbauer. Doch das was uns jetzt geliefert wird, darf getrost als noch nie dagewesen bezeichnet werden.
Zum ersten ist Werner Faymann ein intellektuelles Desaster.  Damit will ich nicht auf sein  unabgeschlossenes Studium oder anderwertige elitäre Ansätze anspielen,  aber seine Aussagen können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Revisionisten und Bürgerliche waren alle SPÖ-Parteivorsitzenden: von Schärf über Kreisky bis zu Gusenbauer. Doch das was uns jetzt geliefert wird, darf getrost als noch nie dagewesen bezeichnet werden.</p>
<p>Zum ersten ist Werner Faymann ein intellektuelles Desaster.  Damit will ich nicht auf sein  unabgeschlossenes Studium oder anderwertige elitäre Ansätze anspielen,  aber seine Aussagen können gar nicht nur auf  Opportunismus fußen, da fehlt es anderswo - und zwar gewaltig. Konkrete Beispiele gibt es viele, allerdings kann ich mir eine aktuelle Anekdote nicht verkneifen: Auf die Frage, warum er den neoliberalen Atomstrombefürworter Barroso wieder als EU-Kommisionschef befürwortet meinte er, dass &#8220;<a href="http://derstandard.at/fs/1244460862288/Faymann-Barroso-einziger-Kandidat-als-EU-Kommissionschef">es um Inhalte, nicht um Personen</a>&#8221; gehe. Wie war noch einmal die Frage? Das Barrosos Privatleben untragbar ist?</p>
<p>Mit Werner Faymann liefert die SPÖ-Spitze aber nicht nur intellektuell sondern auch politisch den Dümmsten als Vorsitzenden.</p>
<p>Beispiel gefällig? Vermögensbesteuerungen würden zwar nicht die himmelschreiende Ungerechtigkeit aus dieser Welt schaffen (Erbrecht und Schenkungen sind per se pervers), allerdings wären sie zumindest ein erstes Schrittchen. Die totale Ablehnung ebendieser Werner Faymanns zeigt wieder einmal eindeutig auf wessen Seite er wirklich steht.</p>
<p>Daher plädiere ich auf Parteiausschluss des Genossen Faymann wegen bewegungsschädigenden Verhalten - und den Rest der SPÖ-Spitze, namentlich erwähnt seien hier Laura Rudas und Mister &#8220;Sozialpartnerschaft&#8221; Hundstorfer, darf er gleich mitnehmen. Denn Kollektivstrafen sind nur bei Individualvergehen verboten.</p>
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		<title>Subversivmesse - Ein Abstecher</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 19:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mein aktueller Wohnort Wels wird gerne als Messestadt bezeichnet - für Blumen, Pferde, Traktoren und so. In Linz fand dieses Wochenende allerdings die Subversivmesse - eine Fachmesse für Gegenkultur und Widerstandstechnologien - statt und ich entschloss mich meine erste Linz &#8216;09 (lese: linz null nein) - Veranstaltung zu besuchen. An dieser Stelle finden sich nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein aktueller Wohnort Wels wird gerne als Messestadt bezeichnet - für Blumen, Pferde, Traktoren und so. In Linz fand dieses Wochenende allerdings die <a href="http://subversivmesse.net/">Subversivmesse</a> - eine Fachmesse für Gegenkultur und Widerstandstechnologien - statt und ich entschloss mich meine erste Linz &#8216;09 (lese: <a href="http://www.linz0nein.org/">linz null nein</a>) - Veranstaltung zu besuchen. An dieser Stelle finden sich nun ein paar persönliche Favoriten unter den AusstellerInnen, die auch im Internet mit Homepages vertreten sind, in der Reihenfolge meines Besuches (ein visueller Rundgang findet sich übrigens bei <a href="http://tobistadler.wordpress.com/2009/05/16/revolution-aufgrund-von-schlafmangel-abgesagt/">Tobi</a>):</p>
<p><a href="http://www.oberwelt.de/projects/2008/Filo%20art.htm">Infrarotlich gegen Überwachungskameras</a>: Infrarotlichtüberwachungskameras haben ein technisches Problem - sie lassen sich von anderem Infrarotlich &#8220;blenden&#8221; und genau das kann ausgenützt werden um sich vor Überwachung zu schützen. Kleines Manko: Es funktioniert nur bei besagten Kameras und nicht bei allen. (Die Anleitung für dieses wirklich schnell, billig und ohne jegliche technische Fähigkeiten realisierende Projekt findet sich übrigens in Bälde hier auf diesem Blog)</p>
<p><a href="http://www.antipreneur.de/">Antipreneur</a>: Die wohl witzigsten Typen zogen eine Art Verkaufsshow ab und &#8220;verkauften&#8221; Produkte wie Waldbrandtapeten, Unglückskekse (mit Sprüchen wie &#8220;Deine Eltern wollten eigentlich nur einen Hund&#8221; und für alle Nerds hier: &#8220;Niemand liest deinen Blog&#8221;), Kriegsquartette (der beste ist übrigens der II. Weltkrieg) und Beta-Buttons (Anstecker ohne Anstecknadel). Die Website ist wirklich einen Besuch wert, dort finden sich noch mehr Nützlichkeiten.</p>
<p><a href="http://www.guerrillagardening.org/">Guerilla-Gardening</a>: Der Erfinder dieser Bewegung Richard Reynold war höchstpersönlich vor Ort, um sein Konzept der individuellen botanischen Gestaltung öffentlichen Raumes vorzustellen. Sein Buch erscheint auch bald in Deutsch. Mittlerweile gibt es auf der ganzen Welt AktivistInnen, im deutschsprachigen anscheinend leider vor allem nur in Berlin - dort nennen sie sich <a href="http://www.rosarose-garten.net/de/start">Rosa Rose Garten</a>.</p>
<p><a href="http://www.stillepost.org">Piratenradiosender</a>: Für die Leute von der Stillen Post hatte ich leider zu wenig Zeit um sie mir genauer anzusehen, ihr Projekt ist aber auf alle Fälle unterstützenswert und auch in jeder Stadt umzusetzen.</p>
<p><a href="http://www.frontiers-game.com/">Frontiers</a>: Dieser wirklich verstörende Ego-Shooter lässt die eine Spielgruppe in der Rolle von Flüchtlingen zu einem rettenden Lastwagen sprinten, während die andere mit Maschinenpistolen bewaffnet als GrenzsoldatInnen Jagd auf sie machen.</p>
<p><a href="http://www.ichundikea.de/">Ich und Ikea</a>: ist auch noch eine Erwähnung wert. Der Künstler verschönert Ikea-Filialen mit persönlichen Familienfotso und plant auch den BP-Konzern zu übernehmen (11 Millionen Aktien werden benötigt, in den letzten 9 Jahren schaffte er 497 durch Zeichnungen zu finanzieren. An dieser Stelle noch viel Glück meinerseits!)</p>
<p><a href="http://euaa.net/">EUAA</a>: Die European Advertising Agency will Euroscheine mit Werbung bedrucken, um Geld für wichtige Projekte zu lukrieren.</p>
<p>Essen: Wam Kat kochte mit seiner Volxküchentruppe ein leckeres Curry auf, sein <a href="http://www.orange-press.com/programm/alle-titel/24-rezepte-zur-kulinarischen-weltverbesserung.html">Buch</a> &#8220;24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung&#8221; habe ich auch durchgeblätter und ist sehr empfehlenswert.</p>
<p>Ganz gut fand ich auch den &#8220;<a href="http://verbraucher.benjaminzuber.de/">Verbraucher</a>&#8221; - auch elektronsicher Parasit genannt, eine schwarz lackierte Glühbirne die Strom ohne weiteren Sinn verbraucht. Das Ding kostet übrigens auch 65€&#8230;</p>
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		<title>Internetzensur auf oberösterreichisch</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 10:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Sperrung von Internetseiten, die kinderpornographische Inhalte zur Verfügung stellen, wurde in Deutschland schon seit längere Zeit von konservativen Kreisen unterschiedlichster politischer Coleur öffentlichkeitswirksam gefordert. Es wahr absehbar und jetzt sit es wirklich passiert: Die Debatte schwappt auf Österreich über. Die oberösterreichsichen Landtagsfraktionen SPÖ und Die Grünen stellen gemeinsam und auf Initiative der ÖVP einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sperrung von Internetseiten, die kinderpornographische Inhalte zur Verfügung stellen, wurde in Deutschland schon seit längere Zeit von konservativen Kreisen unterschiedlichster politischer Coleur öffentlichkeitswirksam gefordert. Es wahr absehbar und jetzt sit es wirklich passiert: Die Debatte schwappt auf Österreich über. Die oberösterreichsichen Landtagsfraktionen SPÖ und Die Grünen stellen gemeinsam und auf Initiative der ÖVP einen <a href="http://www1.land-oberoesterreich.gv.at/ltgbeilagen/blgtexte/20091875.htm">Resolutionsantrag</a> an die Bundesregierung in dem gefordert wird, <span><span style="font-size: small;">&#8220;dass mit österreichischen Internetserviceprovidern im Verhandlungswege eine Vereinbarung mit der Zielsetzung angestrebt wird, dass sich diese dazu verpflichten, den Zugang ihrer Kunden auf Seiten mit kinderpornografischem Inhalt zu sperren. In einem weiteren Schritt sollen die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen für verpflichtende Zugangssperren dieser Internetseiten geschaffen werden.&#8221;</span></span></p>
<p><span><span style="font-size: small;">Kinder gehören geschützt und jeglicher sexueller Missbrauch verurteilt gehört. Allerdings birgt diese Form der Internetsperrungen größere Gefahren, denen sich die einzelnen Abgeordneten vielleicht gar nicht so klar sind und deswegen umso besser erläutert werden sollten:</span></span></p>
<p><span><span style="font-size: small;">1) Bis heute gibt es überhaupt keine technische Möglichkeit der zentralen Sperrung von einzelnen oder mehreren Internetseiten. Dies bedeutet, eine solche Funktion müsste erst eingerichtet werden und dann könnte jede Seite gesperrt werden. Es ist oft schwierig nachzuvollziehen, welche Seite aus welchem genauen Grund gesperrt wird. In Dänemark zum Beispiel wurden auch Seiten ohne strafbaren Inhalt gesperrt. Eine Liste der Seiten auf die in Dänemark nicht mehr zugegriffen werden konnte gelangte ins Interent um unter anderem aufzuzeigen, dass schuldlose Seiten auch gesperrt wurden. Darunter befanden sich natürlich auch kinderpornographische Seiten und ein Blogger der auf diese Seite verlinkte wurde vom Gericht vorgeladen, da diese die Verlinkung von der Verlinkung auf Seiten mit kinderpronographisch anscheinend als rechtswidrig auffassten. Dies ist wiedereinmal ein konkreter Vorfall, dass unsere Gesetzgebung dem technischen Fortschritt noch massiv nachhinkt.</span></span></p>
<p><span><span style="font-size: small;">2) In den Ländern in den denen diese Form der Internetzensur schon durchgesetzt wurden, bestimmen nicht demokratisch gewählte Gremien die Seiten die gesperrt werden sollen, sondern dubiose Komitees. Die Gefahr ist sehr groß, dass ähnliche Konzepte auch in Österreich eingeführt werden könnten. Ausserdem wird nicht der Inhalt der Seiten durch eine Sperrung aus dem Internet genommen, sondern nur der Zugriff durch die Provider gesperrt. Es ist unschwer die Sperrung einer Seite, die durch langen bürkratische Prozesse erfolgte, de facto nutzlos zu machen, in dem die Inhalte auf eine neue Adresse umgeleitet werden und so wieder auf sie zugegriffen werden kann.<br />
</span></span></p>
<p><span><span style="font-size: small;">3) Zu guter letzt noch ein Argument, welches weniger auf technische Begründungen fusst sondern auf die Sinnvolligkeit einer solchen politischen Einflussnahme:  Kinderpornographie wird weder verhindert noch ist den missbrauchten Kindern geholfen, wenn Seiten mit entsprechenden Inhalten gesperrt werden (falls dies überhaupt wirklich möglich sein sollte). Wie so oft wird hier nur an Symphtomen herumgedoktert ohne das Problem wirklich an der Wurzel zu packen.</span></span></p>
<p>[Mein Blog war wahrscheinlich gestern nicht erreichbar, weil der Tag (=Schlagwort) "Kinderpornographie" bei meiner Blogsoftware nicht erlaubt ist. Noch ein Beispiel für schwachsinnige Vorsichtsmassnahmen...]</p>
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		<title>Informationen für Linz09-BesucherInnen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 10:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser sarkastische Brief kursiert gerade im Netz, ist die paar Minuten Lesenszeit echt wert:
Liebe Besucherinnen und Besucher der Europäischen Kulturhauptstadt 2009 Linz!
Liebe Künstlerinnen und Künstler!
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um Ihren Aufenthalt in unserer schönen Stadt möglichst angenehm zu gestalten, möchten wir Ihnen einige Verhaltensregeln ans Herz legen!
- Wir ersuchen Sie, keinerlei Maskierungen, wie etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser sarkastische Brief kursiert gerade im Netz, ist die paar Minuten Lesenszeit echt wert:</p>
<p>Liebe Besucherinnen und Besucher der Europäischen Kulturhauptstadt 2009 Linz!<br />
Liebe Künstlerinnen und Künstler!</p>
<p>Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um Ihren Aufenthalt in unserer schönen Stadt möglichst angenehm zu gestalten, möchten wir Ihnen einige Verhaltensregeln ans Herz legen!</p>
<p>- Wir ersuchen Sie, keinerlei Maskierungen, wie etwa Kopfbedeckungen, Sonnen- oder optische Brillen, jegliche Form von dunkler Bekleidung etc. zu tragen - dies könnte unter einheimischen Behörden unerwartete Reaktionen wie massives Verprügeln und einer anschließenden Inhaftierung sowie Anzeigen zur Folge haben.</p>
<p>- Überhaupt bitten wir Sie darum, zu Ihrer eigenen Sicherheit größte Sorgfalt auf ihr Äußeres zu legen, auch langes oder buntes Haar ist ausdrücklich nicht erwünscht (Folgen siehe oben). Empfohlen wird eine Kostümierung als Neonazi oder LASK-Hooligan, so bekommen Sie garantiert keine Schwierigkeiten.</p>
<p>- Die Teilnahme an nicht verbotenen Kundgebungen ist verboten (Folgen siehe oben)</p>
<p>- Falls Sie mal zufällig eine Wolke Reizgas abbekommen, einfach weitergehen: Die Linzer Polizei führt gerade Massendesinfektionen gegen die Schweinegrippe durch, dies geschieht zu unser aller Sicherheit. Einzelne überlebende Viren werden mit dem Gummiknüppel am Menschen selbst erschlagen (dabei kann es zu Ausrufen kommen wie &#8220;Du linke Bazille!&#8221;), um die Ausbreitung möglichst effektiv einzudämmen.</p>
<p>- Wenn Sie einer demokratischen oder gar antifaschistischen Gesinnung anhängen, verschweigen Sie dies wenn möglich (andernfalls: Folgen siehe oben), am besten, Sie gewöhnen sich solche Spompanadeln überhaupt ab.</p>
<p>Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Künstlerinnen und Künstler, wie Sie sehen, mit ein bisschen Entgegenkommen und Verständnis für unsere einheimische Linzer Kultur steht einem ungetrübten Linz-Vergnügen nichts im Weg!</p>
<p>Wir wünschen ein schöne Zeit, Hals- und Beinbruch!</p>
<p>Komitee für ungetrübtes Linz-Vergnügen, 2009-05-03</p>
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		<title>Schulstreik 20. April -  Mit Informationen für Wels</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 14:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[2 Stunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 20. April finden bundesweit in allen Landeshauptstädten Schulstreiks statt, so auch in Linz. Für Wels gibt es ein eigenes Bündnis, die &#8220;Bildungs-Initiative&#8221;, deren Homepage demnächst online gehen wird.
Die Forderungen lauten:

- Her mit der Bildungsmilliarde - Investition in den Bildungsbereich bedeutet Investition in die Zukunft, auch in Zeiten der Krise
- Wir fordern kleinere Klassen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. April finden bundesweit in allen Landeshauptstädten Schulstreiks statt, so auch in Linz. Für Wels gibt es ein eigenes Bündnis, die &#8220;Bildungs-Initiative&#8221;, deren Homepage demnächst online gehen wird.</p>
<p><strong>Die Forderungen lauten:</strong></p>
<p><strong><br />
- Her mit der Bildungsmilliarde - Investition in den Bildungsbereich bedeutet Investition in die Zukunft, auch in Zeiten der Krise<br />
- Wir fordern kleinere Klassen und mehr Lehrpersonal - Sowohl unbezahlte Mehrarbeit als auch Streichung von Reformen sind keine Lösungen<br />
- Aufforderung an die LehrerInnen zu streiken - Und nicht nur davon zu sprechen</strong></p>
<p>Wie leicht zu erkennen ist, wollen wir einen konstruktiven Gegenpol zur LehrerInnengewerkschaft bilden, was die jetzige Bildungsdebatte rund um die berüchtigten &#8220;2 Stunden&#8221; betrifft.</p>
<h1>Schulstreik-Treffpunkt für Wels</h1>
<h1>20. April, Busbahnhof Wels</h1>
<h1>9.45 Uhr, danach fahren wir nach Linz</h1>
<p><span style="color: #008000;">Gesucht werden noch Leute, die mitmobilisieren und uns unterstützen. Hierzu sich am besten in den Kommentaren dieses Eintrages oder auf aaron.bruckmiller@reflex.at melden!</span></p>
<p>Der programmatische Text für Wels wurde von mir auf einer Basis von ein paar Eckpunkten, welche in einer Diskussion mit interessierten SchülerInnen entstanden ist, erstellt:</p>
<p>Die Forderung nach zwei Stunden Mehrarbeit für das Lehrpersonal Österreichs von Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) rief zugleich die LehrerInnengewerkschaft auf den Plan. Da die Ministerin betonte, sie könne aufgrund ihres beschränkten Budgets ohne diese Maßnahme andere Reformen wie kleinere Klassen, mehr Tagesbetreuung, mehr Kleingruppenunterricht und weitere Verbesserungen nicht durchführen, war die eigentliche Nachricht klar: entweder es wird mehr gearbeitet oder die Bedienungen an den Schulen werden sich verschlechtern (oder bleiben gleich, allerdings macht dies nicht viel Unterscheid). Der PflichtschullehrerInnen-Gewerkschafter Walter Riegler (ÖVP) forderte sogleich die Abschaffung der Ganztagsbetreuung.</p>
<p>Das Budget des Bildungsministerium wurde zwar laut Ministerium leicht erhöht, allerdings wird es mehr als diese Finanzspritze benötigen, um den Holzweg verlassen zu können, der in den letzten Jahren im österreichischen Bildungssystem eingeschlagen wurde. Mit dem Hinweis auf die weltweite Wirtschaftskrise wird von Seiten des Finanzministers Josef Pröll (ÖVP) argumentiert, dass alle den Gürtel enger schnallen müssen und daher die Masse für die Fehler einzelner büßen müssen, die sich teilweise sogar noch jetzt bereichern. So problematisch sich Prölls Vorgabe auch anhören mag, vor allem im Bildungsbereich wirkt sie fatal: Wenn an der Bildung gespart wird, wird an der Zukunft gespart. Denn die SchülerInnen müssen die Gesellschaft von morgen tragen und brauchen daher das entsprechende Werkzeug. Die Vermögenssteuer und somit der Beitrag der Reichen wird von der Regierung aber abgelehnt, obwohl damit locker die Reformen zu bezahlen wären.</p>
<p>Die Bildungsinitiative soll ein möglichst breiter Zusammenschluss aus SchülerInnen, Lehrpersonen, Eltern und anderen solidarischen Personen werden, welche für Verbesserungen im Schulbereich eintreten ohne Standespolitik betreiben zu wollen. Dies bedeutet ein gemeinsames und solidarisches Eintreten für SchülerInnen und Lehrpersonen. Wenn die Bastion Schulsystem fällt, ist es nur eine Frage der Zeit bis andere Beschäftigungsbereiche Angriffe erfahren. Kein Berufstand kann sich sicher sein, als nächstes dazu verpflichtet zu werden zwei Stunden unbezahlt mehr zu arbeiten. Der Streik ist ein berechtigtes Mittel um unser aller Interessen durchzusetzen.</p>
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		<title>Katerstimmung vor dem 60er</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 19:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aaron</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erörterungen]]></category>

		<category><![CDATA[60 Jahre]]></category>

		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>

		<category><![CDATA[Imperialisms]]></category>

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		<category><![CDATA[Iran]]></category>

		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

		<category><![CDATA[Militarismus]]></category>

		<category><![CDATA[NATO]]></category>

		<category><![CDATA[Sowjetunion]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Artikel schrieb ich für das AKS-Bundesprintmedium &#8220;Syntax&#8221;:
Die NATO - das mächtigste militärische Staatenbündnis - wird 60 Jahre alt. Doch richtig in Feierlaune sind neben Militärs nur die Regierungen der Mitgliedsstaaten.


Im Jahre 1949 wurde zuerst im Hinblick auf eine erneute deutsche Aggressionspolitik und danach als kapitalistischer Gegenpol zur Sowjetunion der Nordatlantikvertrag zwischen den USA und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Artikel schrieb ich für das <a href="http://aks.at/">AKS</a>-Bundesprintmedium &#8220;Syntax&#8221;:</p>
<p>Die NATO - das mächtigste militärische Staatenbündnis - wird 60 Jahre alt. Doch richtig in Feierlaune sind neben Militärs nur die Regierungen der Mitgliedsstaaten.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Im Jahre 1949 wurde zuerst im Hinblick auf eine erneute deutsche Aggressionspolitik und danach als kapitalistischer Gegenpol zur Sowjetunion der Nordatlantikvertrag zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten geschlossen, auf dessen Grundlage die NATO bis heute handelt. Doch anstatt einer einseitigen Unterstützungszusage der vereinigten Staaten von Amerika entstand ein militärisches Abkommen, welches beide Seiten formal gleich verpflichtete. Sechs Jahre später wurde auch die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der NATO. In den Jahren danach rüstete die USA atomar auf und schafften es, in Großbritannien Mittelstreckenraketen zu stationieren. Von da an errichteten sie immer mehr militärische Basen in diversen Ländern, darunter in der durch ihre Lage strategisch wichtigen Türkei.</p>
<p>Nach dem kalten Krieg und dem Fall der UDSSR fehlte der NATO nicht nur ihr Feindbild, sondern auch die Argumentationsgrundlage ihrer Existenz. Daraufhin wurden &#8220;friedenserhaltende Maßnahmen&#8221; als Kernaufgaben definiert. Die Neudefinierung war neben der weitaus unmilitärischeren klingenden Zielsetzung die Grundlage für weitere Konsequenz: Ab nun war es der NATO möglich, auch außerhalb der Territorien ihrer Mitgliedsstaaten Krieg zu führen.</p>
<p>Eine der Folgen dieses Beschlusses war die Bombadierung Belgrads, die ohne Ermächtigung des UNO-Sicherheitsrates durchgeführt wurde, also de facto unrechtsmässig durchgeführt wurde. Ausserdem wurde kein NATO-Mitgliedsstaat angegriffen, deswegen entsprach dieser Krieg nicht einmal den eigenen Statuten. Von Seiten der USA und der NATO wurde der zynische Begriff des „humanitären Kriegs“ eingeführt, in dem es eigentlich nur darum ging, das damalige Jugoslawien in kleine, vom sogenannten Westen abhängige Kleinststaaten zu zersplittern, dort den wirtschaftlichen Aufbau zu sichern und danach sich diese als Faustpfand für diverse geopolitische Verhandlungen zu halten.</p>
<p>Diese Strategie ist typisch für Einsätze der NATO:  Ein in der medialen Weltöffentlichkeit in schlechtem Licht erscheinendes Land (oft in den Jahren davor ein Verbündeter des Westens) wird attackiert, die lokale Infrastruktur im wörtlichen Sinne dem Boden gleichgemacht und das Land politisch gänzlich destabilisiert. Danach greift der ökonomische Arm des imperialistschen Komplexes nach dem Staat und leistet dort „wirtschaftliche Aufbauhilfe“, sprich von den NATO-Mitgliedern geförderte Errichtung monopolistischer Zweigstellen transnationaler Konzerne. Diese Förderung werden menschenverachtenderweise oftmals noch als Entwicklungshilfe in den öffentlichen Budgets geführt. Danach ist das besiegte Land militärisch, politisch und wirtschaftlich vom Westen abhängig – dies heißt vor allem die natürlichen Ressourcen des betreffenden Gebietes wandern in dessen Hände. Jüngstes Paradebeispiel ist hier wohl Afghanistan, wo auch schon der neue US-Präsident Obama mehrmals Gebiete, welche von ZivilistInnen bewohnt werden, bombardieren ließ. Aktuell beteiligen sich NATO-Mitgliedstaaten weiter an den Einsätzen im Irak und in Darfur. Hinzu kommt die Präsenz der Schiffe der NATO-Marine, die seit geraumer Zeit im Mittelmeer patrouillieren.</p>
<p>Auch sonst ist die NATO vor allem ein Werkzeug und verlängerter Arm der US-imperalistischen Wirtschaftshegenomie geworden, die wie bekannt auch vor dem Gang über Leichen nicht zurückschreckt. Neben der oben schon erwähnten Stationierung von Mittelstreckenraketen befinden sich mittlerweile auch schon 240 atomare US-Waffen in den europäischen Staaten, natürlich auf NATO-Basis. Dies stellt jedoch nicht nur mehr eine blosse militärische Machtdemonstration dar, sondern auch viel mehr ein einflussreiches Druckmittel auf die betroffenen Staaten. Ausserdem sind die Atomwaffen auch in Ländern stationiert, die prinzipiell dem Atomwaffensperrvertrag unterliegen.Es wurde zwar ab und an innerorganisätere Kritik an der amerikanischen Dominanz - vor allem von französischer Seite - in der NATO laut, allerdings mit keinen entscheidenden Konsequenzen.</p>
<p>PS: Also raus auf die Straßen - die NATO feiert Geburtstag? Wir feiern mit!</p>
<p><a href="http://peoplesgeography.files.wordpress.com/2007/02/sherffius_-iran-iraq-warometer.jpg">Bildquelle</a></p>
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